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Pipedrive Kosten: Preise, Tarife und versteckte Kosten

Was kostet Pipedrive wirklich? Alle Pläne und Preise, die Add-ons und die versteckten Kosten durch ergänzende Tools, die kaum jemand einrechnet.

Laura Thiele

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Pipedrive hat vier Pläne: Lite (ca. 14 €), Growth (ca. 39 €), Premium (ca. 59 €) und Ultimate (ca. 79 €), jeweils pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung
  • Für die meisten B2B-Teams ist Growth der richtige Einstieg, Premium die langfristige Wahl
  • Meine Empfehlung: zuerst monatlich abrechnen, bis ihr Plan und Nutzerzahl sicher kennt, dann auf jährlich wechseln und bis zu 42 Prozent sparen
  • Add-ons wie LeadBooster, Projects oder Campaigns kosten extra und werden oft übersehen
  • Der größte versteckte Kostenblock sind nicht die Add-ons, sondern ergänzende Tools, die ihr fast immer dazu braucht, etwa Schnittstellen- und Newsletter-Software

Die Preise von Pipedrive sind auf den ersten Blick transparent: vier Pläne, klare Beträge pro Nutzer. Die Frage, die in der Beratung aber viel häufiger kommt, ist eine andere: Was kostet uns Pipedrive am Ende wirklich, wenn alles läuft?

Denn der Lizenzpreis ist nur ein Teil der Rechnung. Dazu kommen Add-ons, die man je nach Bedarf dazubucht, und, das wird am häufigsten übersehen, ergänzende Tools, die Pipedrive nicht selbst abdeckt. Dieser Artikel zeigt beides: die offiziellen Preise und die realistischen Gesamtkosten.

Die vier Pipedrive-Pläne im Überblick

Pipedrive rechnet pro Nutzer und Monat ab. Bei jährlicher Zahlung sehen die Preise aktuell so aus:

Pipedrive kosten tabellen webflow embed · HTML
Plan Preis pro Nutzer/Monat (jährlich) Für wen
Lite ca. 14 € Einzelpersonen und sehr einfache Vertriebsprozesse
Growth ca. 39 € Der sinnvolle Einstieg für die meisten Teams
Premium ca. 59 € Wachsende Teams mit höheren Ansprüchen an Struktur
Ultimate ca. 79 € Größere Teams mit Sicherheits- und Compliance-Bedarf

Welcher Plan konkret zu welchem Team passt und warund die meisten bei Growth oder Premium landen, haben wir in einem eigenen Artikel ausführlich erklärt: welcher Pipedrive-Plan der richtige ist.

Kurz zusammengefasst: Lite ist für viele zu eingeschränkt, weil die vollständige E-Mail-Synchronisation fehlt. Growth ist der beste Startpunkt. Premium lohnt sich, sobald ihr pipelinespezifische Felder, Pflichtfelder und tieferes Reporting braucht. Ultimate ist für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen überdimensioniert.

Monatlich oder jährlich abrechnen: meine klare Empfehlung

Hier ein praktischer Rat aus der Beratungspraxis, der euch bares Geld sparen kann, aber anders, als man zuerst denkt.

Startet zu Beginn mit der monatlichen Abrechnung. In den ersten Wochen wisst ihr noch nicht sicher, welcher Plan wirklich passt und wie viele Lizenzen ihr am Ende braucht. Monatlich bleibt ihr flexibel und könnt Plan und Nutzerzahl anpassen, ohne an eine Jahreszahlung gebunden zu sein.

Sobald ihr sicher seid, dass Pipedrive das richtige System ist und ihr wisst, wie viele Lizenzen ihr dauerhaft benötigt, wechselt auf die jährliche Abrechnung. Damit spart ihr bis zu 42 Prozent gegenüber der monatlichen Zahlung. Bei einem Fünf-Personen-Team im Premium-Plan macht das über das Jahr einen erheblichen Betrag aus.

Die Reihenfolge ist also: erst Flexibilität, dann sparen. Nicht umgekehrt. Wer sofort jährlich bucht und dann merkt, dass der Plan oder die Nutzerzahl nicht passt, verschenkt genau den Vorteil wieder.

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Bevor ihr überhaupt über Pläne entscheidet, könnt ihr Pipedrive ausprobieren. Über meinen Partner-Link bekommt ihr eine verlängerte Testphase von 30 Tagen statt der üblichen 14, ohne Zahlungsdaten zu hinterlegen:

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So könnt ihr in Ruhe prüfen, welcher Plan euren Vertriebsalltag wirklich abdeckt, bevor ihr zahlt.

Die Add-ons: was sie kosten und wann sie sich lohnen

Neben den Plänen bietet Pipedrive mehrere Add-ons an, die zusätzlich zum Lizenzpreis dazukommen. Sie sind optional, aber je nach Setup schnell relevant. Die aktuellen Einstiegspreise:

Add-on Preis (ab) Wofür
LeadBooster ab ca. 32,50 € Lead-Generierung, Chatbot, Formulare, Web-Formulare
Projects ab ca. 16 € Projektabwicklung nach dem Abschluss
Campaigns ab ca. 13,33 € E-Mail-Marketing und Newsletter direkt in Pipedrive
Web Visitors ab ca. 41 € Anzeigen, welche Unternehmen eure Website besuchen
Smart Docs ab ca. 32,50 € Dokumente, Angebote und Verträge verwalten

Mein Rat dazu: Bucht Add-ons nicht vorsorglich dazu, sondern erst, wenn ihr einen konkreten Bedarf habt. Viele Teams brauchen am Anfang gar keines davon. LeadBooster lohnt sich, wenn ihr aktiv Inbound-Leads über die Website generiert. Projects kann sinnvoll sein, wenn nach dem Verkauf ein Lieferprozess folgt. Bei Campaigns lohnt der genaue Blick, dazu gleich mehr.

Der größte versteckte Kostenblock: ergänzende Tools

Jetzt kommt der Punkt, den kaum ein Preisvergleich nennt und der in der Praxis den größten Unterschied macht. Pipedrive steht selten allein. Es ist ein sehr gutes Vertriebs-CRM, aber es deckt nicht alles ab, was ein Vertriebs- und Marketing-Setup braucht. In fast jedem Projekt kommen deshalb ergänzende Tools dazu, und die gehören ehrlicherweise in die Kostenrechnung.

Schnittstellen-Tools für Automatisierung. Wenn Pipedrive mit anderen Systemen sprechen soll, also Daten zwischen Tools fließen sollen, braucht ihr oft eine Schnittstellen-Plattform wie Zapier oder n8n. Welche davon besser passt, haben wir in einem eigenen Vergleich beschrieben. Je nach Nutzung kommen hier zusätzliche Kosten dazu, von kleinen Monatsbeträgen bis zu nennenswerten Summen bei hohem Volumen.

Newsletter- und E-Mail-Marketing-Tools. Hier lohnt sich eine ehrliche Einordnung. Pipedrive hat mit dem Campaigns Add-on eine eigene Newsletter-Funktion, aber E-Mail-Marketing ist nicht die Kernstärke von Pipedrive. Wer ernsthaftes, umfangreiches E-Mail-Marketing betreibt, ist mit einem spezialisierten Tool wie Brevo oft besser und flexibler bedient. Die Frage ist also nicht nur, was das Campaigns Add-on kostet, sondern ob es für euren Anspruch ausreicht oder ob ein eigenes Newsletter-Tool die bessere Wahl ist.

Das ist kein Nachteil von Pipedrive, sondern die Logik eines fokussierten Werkzeugs. Pipedrive macht Vertrieb sehr gut und überlässt anderes bewusst spezialisierten Tools. Aber für eure Kostenplanung heißt das: Rechnet nicht nur die Lizenz, sondern das ganze Setup.

Was Pipedrive realistisch im Monat kostet

Ein Rechenbeispiel für ein typisches Fünf-Personen-Vertriebsteam, damit die Größenordnung greifbar wird:

Fünf Nutzer im Growth-Plan kosten bei jährlicher Abrechnung rund 195 Euro im Monat, also etwa 2.340 Euro im Jahr. Das ist die reine Lizenz. Kommt ein Add-on wie Campaigns dazu, steigt es entsprechend. Rechnet ihr ein Schnittstellen-Tool und gegebenenfalls ein separates Newsletter-Tool hinzu, landet ihr realistisch etwas höher.

Die Lizenz ist also der planbare, transparente Teil. Die Gesamtkosten hängen davon ab, wie viel ihr drumherum braucht. Und genau das lässt sich vorher klären, statt es überrascht auf der Rechnung zu sehen.

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Häufige Fragen zu den Pipedrive Kosten

Was kostet Pipedrive pro Monat?

Pipedrive kostet je nach Plan zwischen rund 14 und 79 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung. Für die meisten Teams ist der Growth-Plan mit rund 39 Euro pro Nutzer der sinnvolle Einstieg. Bei monatlicher Abrechnung liegen die Preise höher.

Gibt es bei Pipedrive versteckte Kosten?

Die Pläne selbst sind transparent und ohne versteckte Gebühren. Was viele aber nicht einrechnen, sind die Add-ons und vor allem ergänzende Tools wie Schnittstellen- oder Newsletter-Software, die man je nach Setup zusätzlich braucht. Diese gehören in eine ehrliche Gesamtkostenrechnung.

Lohnt sich die jährliche oder die monatliche Abrechnung?

Beides zu seiner Zeit. Zum Start ist die monatliche Abrechnung sinnvoll, weil ihr flexibel bleibt bei Plan und Nutzerzahl. Sobald ihr sicher seid, lohnt der Wechsel auf jährlich, weil ihr damit bis zu 42 Prozent spart.

Kann ich Pipedrive kostenlos testen?

Ja. Pipedrive bietet eine kostenlose Testphase ohne Zahlungsdaten. Über unseren Partner-Link verlängert sich diese auf 30 Tage statt der üblichen 14 Tage, sodass ihr genug Zeit habt, das System in Ruhe zu prüfen.

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Welche Add-ons braucht man bei Pipedrive wirklich?

Das hängt vom Bedarf ab. Viele Teams brauchen am Anfang gar kein Add-on. LeadBooster lohnt sich bei aktiver Lead-Generierung über die Website, Projects bei nachgelagerten Lieferprozessen, Campaigns für einfaches E-Mail-Marketing. Für anspruchsvolles Newsletter-Marketing ist oft ein spezialisiertes Tool die bessere Wahl.

Ihr wollt wissen, welcher Plan und welches Setup für euren Vertrieb wirklich sinnvoll ist, ohne für Funktionen zu zahlen, die ihr nie nutzt? In unserer Pipedrive Beratung schauen wir gemeinsam auf euren Bedarf und richten Pipedrive so ein, dass Kosten und Nutzen zusammenpassen. Bucht euch ein Erstgespräch.

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Wie wir Unternehmen beim Start mit Pipedrive unterstützen.

Wir begleiten Unternehmen bei der Einführung und Weiterentwicklung von Pipedrive. Von der strategischen Planung über die technische Umsetzung bis hin zur Prozessoptimierung. Das Ziel: ein CRM, das wirklich genutzt wird und täglich Mehrwert bringt.